Stephan Bösel – neuer Teamleiter im Arbeitgeber-Service

Wer Stephan Bösel kennt und mit ihm schon zusammengearbeitet hat, wird seine überlegte, ruhige Arbeitsweise, seine Effizienz und seinen verbindlichen Stil schätzen. Fünf Jahre leitete er das Büro der Geschäftsführung im Jobcenter Frankfurt am Main. Vom Stab wechselt er jetzt wieder in die Linie und kehrt in den Arbeitgeber-Service des Jobcenters zurück – allerdings in neuer Funktion: Mit Wirkung zum 1. Juli 2019 wurde ihm in der Nachfolge von Knut Dienstbach, der andere Aufgaben im Jobcenter übernimmt, die Teamleitung übertragen.

Stephan Bösel
Dem 38-jährigen Dipl.-Politologen Stephan Bösel wurde die Teamleitung im Arbeitgeber-Service des Jobcenter Frankfurt am Main übertragen.

Im Jobcenter Frankfurt am Main arbeitet Stephan Bösel bereits seit knapp zehn Jahren. Der Einstieg gelang ihm – nicht untypisch für einen Hochschulabsolventen – 2009 über eine Zeitarbeitsfirma. Nach einem Jahr wurde er in ein direktes Anstellungsverhältnis bei der Stadt Frankfurt übernommen, die einen Teil der Jobcenter-Belegschaft stellt. In den drei Anfangsjahren war er als persönlicher Ansprechpartner (pAp) im Fallmanagementdes Jobcenters West tätig und erlangte Erfahrungen in der Basisarbeit durch die Betreuung von Jobcenterkundinnen und -kunden der Gruppe „Ü25“. Auf dieser Grundlage wechselt er 2012 für zwei Jahre in den Arbeitgeber-Service. Seine Schwerpunktaufgaben waren damals die Entwicklung von Konzepten zur Vermittlung von marktnahen Jobcenterkunden, die Organisation und Durchführung von Jobbörsen und Bewerbertagen und die Beratung von Arbeitgebern und Arbeitsuchenden– allesamt Themen, die ihn jetzt als Teamleiter wieder beschäftigen werden.

Stephan Bösel (38 Jahre) ist gebürtiger Frankfurter. An der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität hat er Politologie und Volkswirtschaftslehre studiert und das Studium als Dipl.-Politologe 2008 abgeschlossen. Seine Diplomarbeit hat er zu einem interessanten Thema verfasst: „Wirtschaftseliten als politische Akteure im postsowjetischen Russland“.