Das bedeutet Corona für ein innovatives junges Unternehmen und seine Mitarbeiter: PAPA OSCAR Ventures GmbH

Christian Ogait, CEO der PAPA OSCAR Fashion Group GmbH Frankfurt, eine 2017 gegründete Beteiligungsgesellschaft auf Frühphaseninvestments für Unternehmen in den Bereichen Fashion und Lifestyle. Weitere Informationen unter www.papaoscar.de
Christian Ogait, CEO der PAPA OSCAR Fashion Group GmbH Frankfurt, eine 2017 gegründete Beteiligungsgesellschaft auf Frühphaseninvestments für Unternehmen in den Bereichen Fashion und Lifestyle. Weitere Informationen unter www.papaoscar.de


Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen haben uns alle überrascht. Das Coronavirus betrifft uns alle – jede Stadt, jede Nation und jedes Unternehmen weltweit. Während wir stetig neue Fakten bekommen, müssen wir entschlossen handeln und schnelle Entscheidungen treffen. Dabei folgen wir den offiziellen Vorschriften und Richtlinien. Nach wie vor ist unsere oberste Priorität, die Sicherheit unseres Teams sowie unserer Ventures, Kunden, Lieferanten, Vertriebspartner und Communitys zu schützen.

Bei PAPA OSCAR handhaben wir die Krisensituation mit einigen neuen Regelungen. Zum einen befindet sich das gesamte Team seit Mitte März im Home Office. Um uns intern dennoch gut abzustimmen und gegenseitig Updates geben zu können, halten wir täglich Videokonferenzen ab. Dadurch dass unser Team relativ jung, flexibel und im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist, wurde unser Unternehmen und seine Tools ebenso wie die Prozesse von Anfang an sehr digital aufgestellt. Für unsere Arbeitsweise bedeutet die Coronakrise daher keine großartige Umstellung und wir haben trotz Ausgangssperre immer wieder Ideen, wie wir neue Challenges gut bewältigen können. Trotz Home Office und parallel zur Krise ist es uns sogar gelungen, ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu launchen.

Auch unsere beiden Auszubildenden im Bereich Kaufmann/-frau für ECommerce haben keine Probleme mit der Umstellung, da ihre Ausbildung und Lernmethoden schon von Anfang an digital aufgestellt waren. Der Unterricht in der Berufsschule und die anstehenden Prüfungen können zwar vorerst nicht stattfinden. Die Azubis bekommen jedoch von den Lehrbeauftragten in jedem Lernfeld genügend Arbeitsaufträge, die sie genau wie in der regulären Schulzeit bearbeiten müssen. Darüber hinaus wurden Teams gebildet, die wöchentliche Videokonferenzen abhalten, um sich auf demselben Lernstand zu halten.

Insgesamt können wir bislang eine verbesserte Selbstorganisation und selbstständige Arbeitsstrukturierung durch die Home Office Regelung im Team feststellen. Aus diesem Grund wollen wir auch nach der Coronakrise mit den aktuellen Vorgehensweisen weiterverfahren und Home-OfficeZeiten ermöglichen.

Da durch das neue Kontaktverbot nun keine Meetings mehr mit unseren Ventures vor Ort stattfinden können, befinden wir uns zudem im ständigen Kontakt mit ihnen per Telefon oder Videokonferenz, um ihnen gleichbleibenden Support liefern zu können. Die Mehrheit unserer Ventures macht den Großteil ihrer Umsätze im E-Commerce-Bereich, daher können wir größtenteils sogar positive Umsatzentwicklungen feststellen. Wir rechnen jedoch auch mit einem Rückgang des Konsumverhaltens in den kommenden Monaten. In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, dass unsere Ventures im Notfall auf unsere Unterstützung bauen können.

Wir als Venture Capital Unternehmen sind ständig auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten in interessante, junge Unternehmen. COVID-19 wird zwangsläufig zu einer Marktbereinigung führen. Viele kleine Marken werden nur schwer oder gar nicht durch diese Krise kommen. Unsere Aufgabe ist es, die Unternehmen zu identifizieren, denen wir nach Corona mit unserer Expertise zu Wachstum verhelfen können.

Anderen Unternehmen empfehlen wir, sich von Anfang an möglichst digital aufzustellen, Prozesse weitgehend zu automatisieren und immer flexibel zu bleiben. Vielleicht kann die aktuelle Krise auch positive Denkanstöße für neuartige Richtungen und Arbeitsweisen bieten, auf die man unter normalen Umständen nicht gekommen wäre.