Frankfurter Verband – ein zufriedener Kunde

Zusammenarbeit mit dem Jobcenter: Sozial- und Rehazentrum West
Das Sozial- und Rehazentrum West des Frankfurter Verbands in der Alexanderstraße im Stadtteil Rödelheim
Das Sozial- und Rehazentrum West des Frankfurter Verbands in der Alexanderstraße im Stadtteil Rödelheim ist eine Pflegeeinrichtung mit 144 Betten in der stationären und Kurzzeitpflege. Die Tagespflege ist gegenwärtig geschlossen. Die Leiterin der Einrichtung, Ilka Richter (li.), hat mit Unterstützung von Uwe Eschner (re.) vom Arbeitgeberservice des Jobcenters Frankfurt mehrere Mitarbeiter gefunden, auch den Maler Erhard-Martin Schickling (2. V. li.) und Manuel Gleiß als Reinigungskraft.
Damit hatte Ilka Richter wirklich nicht gerechnet: Mit einem kleinen Blumenstrauß bedankte sich Uwe Eschner vom Arbeitgeberservice des Jobcenters Frankfurt ganz persönlich bei ihr für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit in den zurückliegenden Monaten. Sie leitet das Sozial- und Rehazentrum West in Rödelheim, eine Einrichtung des Frankfurter Verbands. Es war Uwe Eschners erster und zugleich letzter Besuch bei Ilka Richter – der letzte, weil sie sich jetzt beruflich und persönlich in Richtung Ostsee verändert. Ohne die Restriktionen der Coronazeiten hätte Uwe Eschner den Frankfurter Verband wohl schon früher aufgesucht. Aber auch über Telefon und E-Mail hat der Kontakt bestens funktioniert und vor allem zum Ziel geführt: Beim Jobcenter hat Ilka Richter die benötigten neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden.

Der Frankfurter Verband als der größte Träger sozialer Einrichtungen in Frankfurt beschäftigt gegenwärtig mehr als zweitausend haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Er ist in allen Stadtteilen vertreten und deckt mit seinem vielfältigen Angebot die gesamte Bandbreite von Dienstleistungen für ältere Frankfurter Bürgerinnen und Bürger ab. Es reicht vom betreuten Wohnen, der ambulanten Pflege und dem Hausnotruf bis hin zu eigenen Pflegeheimen und dem Freizeitund Veranstaltungsprogramm „Aktiv Älterwerden“. Auch im Bereich der Behindertenhilfe engagiert sich der Frankfurter Verband mit betreutem Wohnen, Wohngruppen, ambulanten Hilfen und einer stationären Einrichtung für körperlich Schwerbehinderte.

Der im Jahr 1918 gegründete Frankfurter Verband – zunächst mit dem Zusatz „für Altenfürsorge“, seit 1976 „für Alten- und Behindertenhilfe“ – ist ein gemeinnütziges, parteipolitisch und konfessionell unabhängiges stadtnahes Unternehmen. Wohnortnahe Angebote und die Einbindung der Aktivitäten in die Stadtteile und Wohnquartiere sind dem Verband besonders wichtig. Einer seiner Handlungsgrundsätze: „Jeder soll unsere Angebote unabhängig von Einkommen und Herkunft nutzen können.“

Die Arbeit in der Betreuung und Pflege von älteren Menschen ist personalintensiv. Bei einem wachsenden Bevölkerungsanteil von Seniorinnen und Senioren steigt der Personalbedarf beständig. Die Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat deshalb gerade auch für eine große Einrichtung wie den Frankfurter Verband einen hohen Stellenwert. Über die Pflege- und Betreuungskräfte hinaus besteht laufend Bedarf in den Bereichen Verwaltung, handwerkliche Dienstleistungen, Küche und Service. Hinzu kommt: Die verschärften Hygienevorschriften und strengeren Zugangsregelungen unter Coronabedingungen waren und sind nur mit zusätzlichem Personaleinsatz einzuhalten. Die Besetzung einer neuen Stelle für eine Empfangskraft im Sozial- und Rehazentrum West war der Beginn der Zusammenarbeit von Ilka Richter mit Uwe Eschner. Im Kundenkreis des Jobcenters hat er mit Unterstützung des Teams im Arbeitgeberservice die passende Bewerberin gefunden, die nach einer kurzen Probearbeit eingestellt wurde und seit 1. September 2020 an einem geordneten Besucherzugang mitwirkt.

Dass die Besetzung der Stelle einer Empfangskraft im Sozial- und Rehazentrum West unkompliziert, effektiv und kurzfristig gelungen ist, war Gegenstand des fortlaufenden Erfahrungs- und Erkenntnisaustauschs zwischen den Leitungen der verschiedenen Einrichtungen des Frankfurter Verbands – für Uwe Eschner ein Türöffner, für weitere Bewerberinnen und Bewerber, die schon länger arbeitslos sind und vom Jobcenter Frankfurt betreut werden, eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben. Als soziale Einrichtung sieht sich der Frankfurter Verband grundsätzlich in der Verpflichtung, auch benachteiligten Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit zu bieten.

Dafür gibt es weitere Beispiele im Sozial- und Rehazentrum West: Neben der Empfangsmitarbeiterin konnte Uwe Eschner auch eine Reinigungskraft und einen Maler erfolgreich vermitteln, in einem anderen Haus des Frankfurt Verbands einen Elektriker. Sie verstärken jetzt die Teams und konnten eine längere Arbeitslosigkeit beenden. Zur Heranführung an die Anforderungen der Arbeitswelt nach einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit hat das Jobcenter die Möglichkeit, mit Förderleistungen den Arbeitgeber zu unterstützen.