Denkraum Zukunft: Fachkräfte für morgen

Beim 9. Demografiekongress in der IHK Frankfurt waren sich am Ende alle einig – Referenten, Diskutanten und Teilnehmer: „Wir brauchen eine Kultur der Veränderung!“ Oder mit den Worten des prominenten Keynote Speakers Ranga Yogeshwar: „Da draußen formiert sich etwas, das wir komplett unterschätzen.“

Der bekannte Wissenschaftsjournalist, TV-Moderator und Autor richtete denn auch den Blick auf die Welt „da draußen“ an den Brennpunkten des technologischen Fortschritts und des „epochalen Umbruchs der Digitalisierung“ von Kalifornien bis Fernost. Künstliche Intelligenz (KI) markiert den Wandel, wie Yogeshwar am Beispiel der Bilderkennungs- und Sprachanalysesysteme mit einer weit reichenden Relevanz für die medizinische Diagnostik zeigte.

"Denkraum Zukunft“ ist ein Kongress des Demografie-Netzwerkes Rhein-Main, das im Herbst 2010 auf Initiative der IHK Frankfurt entstand und das gegenwärtig von 15 Partnern getragen wird, neben der IHK gehören dazu die HWK, die Städte Frankfurt am Main und Eschborn, der Regionalverbandund das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain, die ING-DiBa, das Demographie Netzwerk (ddn), die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), HESSENMETALL, das IHK-Forum Rhein-Main, die Carl Duisberg Gesellschaft e.V. (CDG), die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, der Verein zur Förderung der Standortentwicklung e.V. und die Frankfurt University of Applied Sciences.

Für den scheidenden IHK-Präsidenten Prof. Dr. Mathias Müller war der neunte zugleich der letzte Demografiekongress seiner Amtszeit. Als Mitbegründer Initiative hob er den Zusammenhang von Fachkräftemangel und regionaler Zusammenarbeit hervor: „Die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ist ein homogener, eng verflochtener Arbeitsmarkt, und die Probleme des Fachkräftemangels können nur innerhalb der gesamten Region gelöst werden. Die Region ist die Stadt der Zukunft.“