Ausbildungsprämie endet am 30. November 2018

5.000 Euro Einmalzahlung für Arbeitgeber

Die Initiative „Ausbildung jetzt 2018“ des Jobcenters Frankfurt am Main endet am 30. November 2018. Bis dahin können Arbeitgeber eine Ausbildungsprämie in Höhe von 5.000 Euro erhalten, wenn sie Frankfurter Auszubildende aus dem Betreuungsbereich des Jobcenters sozialversicherungspflichtig einstellen. Die einmalige pauschalierte Förderleistung gilt vor allem für Ausbildungssuchende unter 25 Jahre, möglich ist aber auch die Förderung von Langzeitarbeitslosen nach Vollendung des 25. Lebensjahres. Mit der Ausbildungsprämie sollen schwerpunktmäßig klein- und mittelständische Unternehmen angesprochen werden.


Umfang der Förderung
• Die einmalige pauschalierte Arbeitgeberförderung in Höhe von 5.000
   Euro erhalten Arbeitgeber für die betriebliche Ausbildung oder betriebliche
   Umschulung eines Arbeitslosengeld-II-Beziehenden.
• Die Förderung wird einmalig gewährt und kann nicht verlängert oder erhöht
   werden.
• Eine Rückforderung ist anteilig und tagesgenau fällig, wenn das Ausbildungs-
   oder Umschulungsverhältnis innerhalb von vier Monaten seit
   Vertragsbeginn aus Gründen, die nicht in der geförderten Person liegen,
   aufgelöst wird.
• Das Jobcenter Frankfurt am Main bewilligt die Anträge nach der Reihenfolge
   des Eingangs unter Maßgabe der verfügbaren Mittel.
• Antragsfrist ist der 30. November 2018.

Voraussetzungen und Regelungen
• Der Antrag muss vor Beginn der Ausbildung bzw. Umschulung beim Jobcenter
   Frankfurt am Main gestellt werden. Wurde das Ausbildungsverhältnis
   bereits vor der Antragstellung beidseitig unterzeichnet, muss der
   Arbeitgeber dem Jobcenter begründet darlegen, warum die Prämiengewährung
   für die Nachhaltigkeit und Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses
   erforderlich ist.
• Die Bewerber/-innen müssen vom Jobcenter Frankfurt am Main Leistungen
   beziehen und ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Frankfurt am Main haben.
• Es handelt sich um eine Ermessensleistung, die Jugendlichen gewährt
   wird, deren berufliche Eingliederung aufgrund von Vermittlungshemmnissen
   erschwert ist (§ 16 f SGB II).
• Bestehende Ausbildungsförderungen im Landesförderprogramm Hessen
   über das Regierungspräsidium in Kassel sind von der Förderung ausgenommen.
• Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer
   Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft, miteinander verheiratet, ersten
   Grades verwandt oder verschwägert sind.
• Die Förderung ist ferner ausgeschlossen, wenn die geförderte Person innerhalb
   des Kalenderjahres 2018 mindestens drei Monate sozialversicherungspflichtig
   im gleichen Unternehmen beschäftigt war.

Wie muss ein Arbeitgeber vorgehen?

 

Ansprechpartner
Wenn Sie einem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, der Leistungen
des Jobcenters Frankfurt am Main bezieht, die Möglichkeit einer Ausbildung
oder betrieblichen Umschulung geben möchten, wenden Sie sich
telefonisch oder per E-Mail an die zuständigen Ansprechpartner im Jugendjobcenter
Frankfurt am Main:

Aksiniya Wolf – Tel. 069 / 597 69 254
Christian Aakipogu – Tel. 069 597 69 218
Fax 069 / 597 69 129 und 069 / 597 68 208

oder an Ihren Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service
(Kommunikationsdaten auf Seite 32)
E-Mail: jobcenter-frankfurt-am-main.AGS@jobcenter-ge.de